Beschaffungskriminalität, Gelegenheitsverbrechen & Seuchenschutz

Beschaffungskriminalität, Gelegenheitsverbrechen & Seuchenschutz

© Andrè M. Pietroschek, alle Rechte vorbehalten

Der Stadtteil Altenessen Süd hat es hingenommen, das an der Gladbecker Straße Penner, Junkies und Alkoholiker angesiedelt werden. Das ich als Ex-Obdachloser mal ganz kurz darauf hingewiesen habe, das Beschaffungskriminalität und Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Krätze oder Tuberkulose, dadurch auch hier auf die Zivilbevölkerung losgelassen wurden, war scheinbar Euch allen egal.

Simple Logik, weil man seine Kumpanei ja gerne mal fortsetzt und sowohl Kriminelle als auch Desperados eben gerne mal in der Gruppe auftauchen. Es gibt nicht nur Einzeltäter bzw. Einzeltäterinnen.

Wenn man jetzt schon für eine einzelne Zigarette oder Kleingeld in der Tasche mit einem Raubüberfall rechnen darf, sabotiert das schon ein ganz kleines Bisschen die Lebensqualität. Weil das Risiko bleibt, selbst wenn einzelne Kriminelle verhaftet wurden.

Mir persönlich ist völlig egal, das am Kiosk Ecke Gladbecker Straße und Bäuminghausstr. Suffkranke gerne mal herumlungern, wenn es nicht zu kalt ist. Dealer auf den U-Bahn Treppen haben mich auch echt noch nie provoziert oder belästigt. Doch es bedeutet halt auch, das man da Leute dabeihat, die Krankheiten mit sich rumschleppen. Oder mal in Versuchung kommen, mit der Waffe einzukaufen anstatt sich auf Notwehr zu beschränken.

Vor dem Kiosk Gladbecker Straße und Hövelstraße kann man auch gelegentlich angepöbelt werden und in dunkler Nacht fand mich schon jemand „so spannend“, das er mir verhüllt nachlaufen wollte, obwohl er gerade noch im Gespräch mit nem Kumpel war. Auf verlassener Straße finstere Gestalten im Rücken zu haben ist zwar an sich noch nicht bedrohlich, doch auch ich denke da erst an Selbstschutz und danach an Völkerverständigung und Weltfrieden.

Als ich dies schrieb war Januar 2017 und ich war 44 Jahre alt. Durch Armut kann ich nicht einfach umziehen und durch gesundheitliche Grenzen mag ich nicht noch mal obdachlos durch Essen wandern (weil die Meldepflicht einen örtlich etwas bindet).

Ich mochte Vollkontakt-Kampfsport als ich jünger war und ich mag bewaffnete Kampfkünste noch heute. Doch ich bin nicht wirklich geil darauf, mich mit jedem Kriminellen auf der Straße anlegen zu müssen, nur weil mein rasiertes Köpfchen die Wüstenvölker wieder was von Nazis faseln lässt. Und übrigens wärt Ihr in Deutschland ausgerottet, wenn die Mehrheit „von uns Deutschen“ wirklich noch so gesinnt wäre. Wir sind keine Nazis, wir sind Bürger und Bürgerinnen, die hier in diesem verdreckten Stadtteil leben müssen, weil wir nicht reich genug sind, es an bessere Orte zu schaffen!

Da man die Hoffnung nie aufgeben soll (warum, macht der Staat doch auch mit uns) liste ich mal einige LINKS, die den wenigen Zurechnungsfähigen vor Ort evtl. beim Überleben helfen können:

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One thought on “Beschaffungskriminalität, Gelegenheitsverbrechen & Seuchenschutz

  1. Der Hölle Helden in Essen – Todesengel & falsche Helfer
    © Andrè M. Pietroschek, alle Rechte vorbehalten

    „Wir sind keine Nazis, wir sind Bürger und Bürgerinnen, die hier in diesem verdreckten Stadtteil leben müssen, weil wir nicht reich genug sind, es an bessere Orte zu schaffen!“

    Mit dem Spruch in Anführungszeichen begann mein letzter Beitrag. Doch hier geht es jetzt nur um meine persönlichen Erinnerungen. Es braucht sich also niemand tangiert fühlen, weil ich gar keine Beweise habe und auch niemand deswegen abgestochen wird. Naja, außer ich vielleicht, werde ja ständig für nen Neo-Nazi, nen Schwulen UND nen Schwulenhasser gehalten.

    Es gibt sie in vielen Varianten, kostümiert, verkappt, etabliert oder auch selbst in Not. Es gibt sie im Jobcenter. Es gibt sie als Ärzte und Sanitäter, oder Ärztinnen und Sanitäterinnen. Sie sind ein dunkler Teil des Faktors Mensch. Heute liest man oft von narzisstischer Persönlichkeitsstörung und anti-sozialer Persönlichkeitsstörung. In meinen Jahren im okkulten Untergrund nannte ich es einst: Geilheit, Gier und Geltungsdrang.

    Macht man Platte, lebt man auf der Straße, so kennt man es oft als die Maschen, Tricks und Konter der Etablierten und Verwöhnten. Es kann verkrüppeln und töten, denn dafür ist es eigentlich auch erdacht und ausgetestet worden.

    Der Mann, oder die Frau, im Jobcenter, oft Fallmanager oder Sachbearbeiter von Beruf, kann nahezu immer die Ausreden bringen, die schon KZ-Aufseher zur Zeit der Nürnberger Prozesse (Das Ende und Abrechnen mit Nazi-Deutschland). Keinen Vorgesetzten interessiert, ob die Dir oder mir was in die Akte schreiben, was sie sich einfach mal ausdenken, oder ob sie Psychiater spielen, obwohl sie dafür gar nicht qualifiziert sind. Allein der Kick, das man mit einem Anruf oder einer Email den wunden Punkt von jemanden förmlich in neue Fetzen reißen kann…

    Der Gott-Komplex. Nahezu uneingeschränkte Macht über das Leben von nahezu Hilflosen zu haben und mit jedem Missbrauch ungestraft davon zu kommen. Manchmal reicht da Antipathie, das Gegenteil von Sympathie. Manchmal wird auch wer neidisch, wenn einer von uns Asozialen es in einen besseren Job schafft, als die feinen Damen und Herren selbst. Doch es geht weiter.

    Selbsternannte, die Helden und Heldinnen der Spießer-Kriege! Das sind die Arbeitskollegen und Arbeitskolleginnen, die Vorgesetzten und Führungspersonen, welche es einfach richtig finden, die Gesetze der Demokratie zu ignorieren, um ALLES nach eigenen Vorurteilen und Befindlichkeiten zu regeln. Ist schon richtig süß, wenn man sein Leben zerstört kriegt, an Kriminelle ausgeliefert wird und sich noch anhören darf, man wäre ja sowieso und immer an allem selbst schuld.
    Beispiel: „Ich bin offiziell, ich war in den Medien und kenne wichtige Leute. Niemand prüft, ob ich überhaupt arbeite, oder wie. Ich bin verpflichtet zu helfen, also helfe ich mir selbst auf Kosten Eures Lebens. Klar könnte ich dem Penner eine Iso-Matte spenden, oder dem Verletzten erste Hilfe leisten und den Notarzt rufen. Doch wenn ich dadurch keine persönlichen Vorteile habe, dann lüge ich lieber den echten Helfern und Helferinnen ins Gesicht, verscheuche sie und eventuelle Zeugen gekonnt und zwinge der Welt weiter meinen Ego-Trip auf…“

    Selbsthilfegruppen und Szenetreffs halten Traumatisierte von der „normalen“ Gesellschaft fern. Wer schon mal arbeiten war kennt es selbst, man verpasst und übersieht Vieles durch Zeitmangel, selbst vor der eigenen Haustür. Und so ist ja auch das Kredo: Probleme sind zum vertuschen da, Problemlösung wird ja nicht mal mehr versucht… Und wenn, dann sind immer „die Anderen“ schuld.

    Weil es uns alle nicht mehr interessiert. Weil die Fakten nicht geprüft werden. Weil Fairness nur gefragt ist, wenn die Lieblinge vor der Kamera posieren. Weil es kein Geld bringt, das Richtige zu tun!

    Die Bestien werden siegen. Sie haben es deutlich leichter, sind besser finanziert und stehen scheinbar über jedem Gesetz. Und Ihre dilettantische Pseudo-Gehirnwäsche wird noch bejubelt.

    http://www.degpt.de/informationen/fuer-betroffene/informationen-f%C3%BCr-angeh%C3%B6rige.html
    https://dejure.org/gesetze/StGB/225.html
    Grundlagen zum Seuchenschutz:
    http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/

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