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Clicking MENU offers folders now! Meanwhile getting my ebook sold, crafting a second one, and doing minimal micro-poetry is all I do online on a regular. The Bank wants that botched loan repaid, and I want that plus rebuilding my life after a winter as one of the urban homeless. Physical labor, and the craftsmen way of life were my first new minimum wage/low-income ‘job’.

ISBN: 9788892532632

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Kirchenbann – Die Skinhead Offenbarung

Willkommen zu „Kirchenbann – Die Skinhead Offenbarung“

Idee und Text © Andrè M. Pietroschek, alle Rechte vorbehalten

® ™ Morrowind Bildschirmfotos © Bethesda Softworks/Ubi Soft

Auch wenn weltweit bewiesen ist, das unsere gespaltene Kirche durchaus auch mal Fehler macht, oder nicht immer unproblematisch ist, so bleibt dies doch eine fiktive Ausarbeitung um den Nerevarine Kult und die Verräter an Dagoth Ur. Die ursprüngliche und deutlichere Formulierung ziehe ich nach einem Gespräch mit dem Pfarrer meiner Gemeinde zurück. Nicht aus Angst, sondern für die Menschen, die bei dem Fehlverhalten keine Schuld trifft. Die Probleme wurden nicht effizient gelöst, doch reißerische Schlagzeilen mag ich wirklich weniger, als sogenannte objektive Berichterstattung. Ist das Hoffnung? Werden wir Christen die Fehler korrigieren, statt sie zu vertuschen? Jesus hat sogar bewaffneten Widerstand gegen Unterdrücker geleistet. Wissenschaftlich bewiesen und auch das wollte die gespaltene Kirche verheimlichen und leugnen (Lebt wie Judas, sterbt wie Judas). Natürlich gibt es auch da Ausnahmen. Die werden von der Kirche aber ebenfalls unterdrückt und niemals befördert. Mein Mondzucker ist nicht Euer Mondzucker!

sed et in tua doctrina ecclesia effecta est rationalis, propter deium

Meine Übersetzung (2): Mit dieser Schrift die Kirche zur Vernunft zu bringen, um Gottes Willen

Doch der sanften Worte sind genug gesprochen.

Lassen Sie mich Ihnen meine ersten Schritte schildern. Verzeihen Sie mir, wenn ich hier und da ein wenig von der Wahrheit abweiche, um der Kunst, oder der Legendenbildung, Tribut zu zollen. Bedenken Sie auch, das, während ich erzähle, schmerzliche Erinnerungen an harte Zeiten meines Lebens und die damaligen Ereignisse Revue passieren.

Manchmal steht man erschütternde Momente durch und scheitert dann beim Versuch, damit zu leben. Doch ich bin ein Skinhead. Geboren als Bretone, von Mönchen, Nonnen und Hexenjägern/Innen in ihrer dunkelsten Stunde inspiriert. Es war der Kampf gegen den unerwarteten Gegner. Die perfide Bösartigkeit. Während die Mönche und Nonnen sich Körper und Seele widmeten und die Hexenjäger/Innen ihre Pflicht gegenüber der Gemeinschaft taten, hatte sich der wahre Feind verschanzt. Der wahre Feind war innen. In uns und um uns und mit uns!

Der Tribunal-Tempel selbst war der Teufel, den man aus Dagoth Ur und der Legion am Roten Berg machen wollte. Auf Kosten der freien Völker. Selbst die kaiserliche Legion, die so tapfer und pflichtvoll das besetzte Land der Dunmer kontrollierte, wurde unterwandert. Sie waren überall, die Fanatischen und die Verblendeten. Das perfide Böse, das angeblich immer alles aus gutem Grund, im Rahmen der Gesetze und zum Wohle der Gesellschaft tat. In Wahrheit begingen sie Massenmorde an den freien Völkern, um ihre Karriere zu machen.

Doch meine Geschichte beginnt in Seyda Neen. Ich bin noch etwas jünger und werde gerade auf Befehl des Kaisers aus der Haft entlassen. Ich habe noch die Lebenslust und Zuversicht der Jugend in mir. Ich freue mich auf die Zukunft, verschwende an Rache keinen Gedanken. Im Handelshaus kann ich mich einkleiden und ausrüsten. Wetterfeste Kleidung, Stachelkeule und Laterne bilden die ersten Grundlagen meines Weges. Schmackhaftes Brot und Dörrfleisch die Verpflegung.

Ein gutes Weizenbier, für eine verdiente Rast. Ich beherrsche die Grundlagen der Zauberei, um mein gemartertes Fleisch zu heilen oder meine Widersacher mit einem Feuerball zu strafen. Die Atmosphäre tut mir fast so gut, wie die ersten kleineren Botengänge. Ich war zu lange in der Zelle und auf den Schiffen.

Ich gehe Pilze sammeln und patrouilliere das Dorf, um meinen geschwächten Körper schonend wieder auf die Wanderschaft vorzubereiten. Eigentlich fühle ich noch einige Momente der Lebenslust, trotz aller Repressalien. Doch Trauer und Frustration kann ich nicht leugnen. Wiegen sie doch gar schwer auf meinem Gemüt. Seelenstärke gab den Tätern nie das Recht, sich so zu verhalten. Im Handelshaus ist ein Zimmer frei. Ich schlafe zum ersten Mal seit Jahren wieder in einem richtigen, frisch gemachten Bett!

In meinen Träumen kündet die Zukunft aber schon den nahenden neuen Tag an. Ich nehme die rituelle Waschung vor und übe mich in der Kampfkunst. Ein Meister werde ich wohl nie werden. Doch ich war in den erleuchtetsten Schulen und Klöstern dafür stets ein unerwünschter Schüler! Eigentlich bin ich sehr berühmt, nur an der Beliebtheit hapert es gelegentlich. Ich bin ein bretonischer Abenteurer mit geschorenem Kopf. So soll es sein.

Mein Ziel sind Draken. Ja Draken, die heiligen Gefilde von Morgenwind. Eigentlich kommen sie in Form kleiner Metallscheiben, mit denen man sein Leben finanziert. Nur Draken fehlen mir auf meinem Weg, Kontemplation und Körper bringe ich ja selbst mit. Zauberei auch, ich habe schon früh die Schriften meiner Mutter eingesteckt und studiert. Mit Übung wurde ich ein passabler „Sprücheklopfer“. Lassen Sie sich nicht einlullen, ich bin und bleibe ein gewalttätiger, abtrünniger Adept und Mystiker! Feige Meuchler, die uns hinterrücks töten, werden verklärt als Helden geschildert. Und mancher Bauerntölpel ist verkommen genug, dabei mitzumachen.

Unser Verbrechen? Wir haben dem Gottgesandten die Treue gehalten. Wir haben ihn nicht verraten, selbst als alle Verräter gemeinsam gegen uns Krieg führten. Wir haben uns niemals auf Niedertracht reduziert.

Wir haben uns auch zum offenen Schlagabtausch gestellt. Wir sind die wahren Helden. Wir sind die Königstreuen. Wir sind die Fürstenhäuser Dwemer und Dargoth Ur. Verteufelt, gemeuchelt und verbannt bleiben wir unschlagbar. Ohne uns kann die Welt nicht existieren und im Gegensatz zu allen anderen Häusern haben wir keine Angst vor dem Tod. Und wir bekämpften die kriminelle Inquisition von der ersten Stunde an.

Heute, wo ich als Sprecher des Hauses und der Bal Diebe stehe, wird mir gehuldigt. Doch habt ihr mich nicht geächtet, als ich den langen Weg von Seyda Neen antrat? In schäbige Lumpen gehüllt und grundlos inhaftiert, weil ihr dachtet, die Täter/Innen ließen Euch so an ihrer Beute teilhaben?

Ich sagte doch, das Baron Fuchs keinen Kompromiss mit den Täter/Innen duldet. Ich war nie auf Euch reingefallen. Es brauchte nur Zeit, bis ich die Macht erlangte, einen ganzen Kontinent zu säubern. Heute hört man im ganzen Land die Schreie der Täter/Innen, nicht mehr die argloser Opfer. Bestie für die Einen, Erlöser für die Anderen.

Ich folgte dem Pfad der Prophezeiungen. Auch wenn mir damals ein Wunder lieber gewesen wäre, so erkannte und verstand ich doch die Zeichen. Ich hatte gerade meinen Korb weiter mit Pilzen gefüllt, als ich die Höhlentür erblickte. Mein Weg begann mit dem ersten Schritt auf die Planke. Jetzt ging ich in diese Höhle. Ich hatte mit Recht befürchtet, das meine innere Ausgeglichenheit mich langsam wirken lässt.

Eine kriminelle Drogensüchtige sprang auf mich los, bemüht mich niederzustechen. Doch meine Glieder funktionierten noch. Die Stachelkeule beschleunigte, Kraft meiner Muskeln, und änderte durch die Wucht des Aufpralls den Kurs der Angreiferin. Sie stank nach Urin und Drogenausdünstung. Ich schlug erneut zu. Mein Blutzoll war recht gering.

Einige einfache Bandagen würden mich die Schnitte und Stiche überleben lassen. Ein sanfter Heilzauber reduzierte das Risiko einer Infektion.

Ich hatte mein erstes Zeichen. Die spontane Bedrohung gab es überall auf der Welt. Entschlossenes Handeln lässt einen seines Glückes Schmied bleiben. Der Schlüssel in ihrer Tasche würde mich zum zweiten Zeichen führen. Ich schritt durch eine Tür und eine Leiter hoch zu einem Sklavenpferch. Die Opfer erlösen. Die Weisheit der Schöpfung gab einigen von uns die Fähigkeit, ein Glücksgefühl zu empfinden, wenn sie das Richtige taten. Wir nannten es im Kloster die Gabe, den Willen Gottes zu spüren.

Doch ein drittes Zeichen stand an. Getarnt als die Macht der Andersartigkeit hätte ich es fast nicht erkannt. Das Zeichen hieß Verantwortung. Und ich kämpfte erneut. Ein bösartiger Hexenmeister hatte sein Höllenfeuer gegen mich eingesetzt. Ich versteckte mich im Sklavenpferch und heilte mich, bereitete meinen Gegenangriff vor. Was war ich für ein jämmerlicher Feigling. Jeder Krieger/In wird bemerkt haben, das ich die Sklaven schutzlos ihrem Schicksal überließ, um mein eigenes Leben zu retten. Sie überlebten es, durch Glück und schnelle Reaktion.

Ich ging einen weiteren blutigen Kampf an. Das ist das Böse. Eine Entscheidung erzwingen, die man nicht treffen will. Ich kann kämpfen und einem Hexer den Schädel zertrümmern ist mit einer Stachelkeule nicht schwierig. Doch ich wollte nicht kämpfen, selbst, wenn mir der Sieg gewiss war.

Deswegen „verschwendeten“ wir im Kloster so viel Zeit auf Kontemplation und Selbsterfahrung. Es war leicht, Zeichen zu interpretieren, statt sie zu verstehen. Es war auch leicht, Ausreden für den Egoismus zu finden, den ich bzgl. der befreiten Sklaven nicht an mir mochte. Es war mein Weg, daran zu arbeiten.

Mein Sieg kam mit dem Risiko der vernebelten Sicht. Als ich die Sklaven in Sicherheit wusste, wurde ich fahrlässig. Das vierte Zeichen kam in Form eines Wurfmessers, welches mich in die linke Schulter traf. Es hieß der Preis der Verblendung. Und es war schön. Der Schmerz war stark, die Wunde tief.

Doch einen gefährlichen Moment lang erkannte ich nur die Schönheit des geformten Stahls, die geschmeidige Bewegung meiner Angreiferin und die Dankbarkeit, überhaupt gelebt zu haben. Sie hatte das zweite Wurfmesser schon in Händen, als ich in Deckung ging. Nah an der kleinen Grotte kämpfte ich erneut um mein Leben. Tapferkeit. Ich zog mir das Messer aus der Schulter und schleuderte es unbeholfen auf meine Angreiferin. Die Sekunde ihres Ausweichens war der Moment für meinen Angriff. Wir zahlten beide in Blut.

Ich triumphierte, soweit man das Fortbestehen meines Lebens auf Erden als den Triumph definiert. Heute definiere ich dieses damalige Ereignis so. Ich hatte gelernt. Noch während mein Zauber wie heilender Balsam wirkte, durchsuchte ich erst die Höhle auf weitere Gefahrenquellen. Das fünfte Zeichen habe ich erst heute verstanden. Der Segen der Rechtschaffenheit.

Nachdem ich meine Beute hier gemacht hatte und es mir leisten konnte, den Sklaven ihre Heimreise zu bezahlen, ging ich zurück in das Dorf. Ja, ich war kein Schurke, der bei Nacht und Nebel zu den wenigen Vertrauten schleichen musste. Ich konnte ohne Angst auf die Wache zulaufen, wahrheitsgemäß berichten, was sich ereignet hatte und im Handelshaus den erholsamen Schlaf durchleben. Bürger und Bürgerinnen, verinnerlicht auch die Vorteile Eures Seins!

Ich würde jetzt lernen, zu wachsen. Im Zeichen der Demut gestehe ich jedoch ein, das ich niemals der große Baron Fuchs sein werde, für den ich mich in einigen Momenten insgeheim oder auch lauthals schreiend wohl hielt. Ich habe meinen Seelenfrieden, weil ich akzeptierte wer ich bin. Ich sagte nicht, das es immer einfach sei!

Doch mit dem Laufe der Jahre würde ich ebenso wahre Größe, wie absolute Gnadenlosigkeit zeigen. Ich sagte es Euch doch bereits: Bestie für die Einen, Erlöser für die Anderen. Ich erwachte im Handelshaus und bereitete meine Abreise vor. Ich bemerkte erneut, das mir jegliches Talent zum Feilschen fehlte, als ich die Beute aus der Sklavenhöhle verhökerte.

Der temporäre Draken-Segen. Schlickschreiten brachte mich nach Balmora. Welch putzige Riesen hier doch die Pferde ersetzten.

Ich schritt den Steg hinab, hinein ins Herz von Balmora. Hier würde ich Monate mit dem Studium und der Praxis meiner Talente verbringen. Auch das Verbessern meiner Ausrüstung ging vonstatten. Durch einen kleinen Einblick in die Seele der Mer hatte ich einen arkanen Silberstab erworben. Nicht etwa durch Hexerei, sondern weil die bezaubernde Galbedir Ihrer Natur gemäß aus dem simplen Stecken eine magische Waffe gemacht hatte. Hätte ich sie darum gebeten, so hätte ich viele Draken mehr berappen müssen. Geduld hatte mir den Weg gebahnt und durch Intuition konnte ich ernten.

Ich sollte kurz betonen, das ich hier in Balmora auch meinen Weg zum Marodeur machte. Heute steht die Diebesgilde unter mir, wie ich einst unter der Fuchtel von Honigmund. Rückblickend eine Quelle der Lehrhaftigkeit. Doch die Wahrheit ist, für alle denen dieser Weg bestimmt ist, tut er sich von selbst auf. Diebeshandwerk ist weit weniger spannend, als die Interessierten erwarten. Eigentlich braucht man gerade hier Routine, um wahres Können zu entfalten. Ich konnte meine Wurzeln nicht leugnen. Immer wieder besuchte ich Tempel und die Gilde der Magier.

Wo ich Draken übrig hatte waren neue Zauber und praktisches Studium mir oft wichtiger, als Wein, Weib und Gesang. Ich war wohl zu lange bei den Mönchen gewesen.

Ich missachtete die Implikation zu dem Befehl, der mich überhaupt darüber informiert hatte, das es eine Stadt namens Balmora gab. Ich kam meinem Befehl nach, lehnte die Arbeit für den Geheimdienst seiner Majestät (kaiserliche Klingen) aber ab. Ich brauchte keine Zeit zum Nachdenken. Ein Geheimdienst, der mir einen Alkoholiker als Vorgesetzten offeriert, hat mir gar nichts zu bieten. Damit auch nichts zu fordern.

Ich kannte meine Zukunft nicht. Ich kalkulierte noch, bei welchem Fürstenhaus mir Mitgliedschaft die meisten Vorteile brächte, als ein politischer Mord die Stadt erschütterte. Ein Ratsmitglied des ortsansässigen Fürstenhauses Haalu war gemeuchelt worden. Ich fühlte mich dadurch eher weniger angesprochen.

Damals war ich noch nicht Mitglied der politischen Riege und somit völlig unerfahren in der Art des Konkurrenzkampfes zwischen Fürstenhäusern. Damals war ich auch noch nicht Mitglied des Hauses der Ehre und somit hatte ich keine Ahnung, welch kriminelle Rotte sich in noblen Gewändern verbarg. Ich würde es lernen, wenn es mir wichtig werden sollte.

Camonna Tong. Die Organisation des willkürlichen Gewaltverbrechens. Ich würde viele Ermittlungen anstellen, bevor ich erfuhr, das sie nur die Marionette eines geisteskranken Verräters waren. Zweimal würden sich unsere Wege kreuzen und zweimal würde ich mich verteidigen. Es waren Rassisten. Radikale Dunmer (vom Pöbel Dunkelelfen genannt), die versuchten, die kaiserliche Besatzung durch Verbrechen zu lösen. Ihre Entschlossenheit und Kampfkraft wären nicht fehlgeleitet, wenn sie politisches Kalkül und kulturelle Flexibilität hätten. Doch waren Sie mehr, als die Konkurrenz der Diebesgilde. Sie schürten Gewalt gegen alle Fremdländer und ließen das Volk gerne auch grundlos leiden. So hat man keinen Rückhalt in der Bevölkerung.

Die dreifaltige Karriere für den Kaiser. Eine Lektion über Mammon und Erkenntnis. Im kaiserlichen Kult hatte ich als Laiendiener die Wahl:

Würde ich meinem Pfad als Almosenpfleger, Laienheiler oder Schreinwächter folgen? Ich brauchte Prestige, um meinem Fürstenhaus zu nutzen. So machte ich die Reise in die Kaiserstadt und wurde in den kaiserlichen Kapellen geweiht. Auch hier wich der demütige Schein dem Sein. Ich hatte aus eigener Tasche einige hundert Draken gespendet, um Armut zu bekämpfen. Die kleinen Dankeschöns des Kultes holten das im Pfandhaus fast wieder raus. Ich hatte eine nützliche Aufgabe übernommen und Wirkung erzielt, ohne selbst auf der Strecke zu bleiben.

Die Diebesgilde. Ich schloss mich ihr aus Profitgier an. Ich brauchte meine Zeit zu lernen, wie klug diese Wahl war. Hier machte ich Draken mit Aufträgen, die ohne Gewalt zu bewältigen waren. Erst spät in meiner Karriere würde ich an der Wiederbelebung der Bal Molagmer teilhaben. Doch es sollte der Tag kommen, an dem ich mir die Handschuhe überzog und zur Tat schritt.

Es würde ein Weg, gegen den viele Pilger vergleichsweise eher wenige Meilen zurücklegen. Es war nicht perfekt, doch wir nahmen von den Kriminellen und halfen den Armen.

Ich lernte hier auch viel weltlichere Fähigkeiten, als in den Klöstern und Magiergilden. Ein Altmer (Hochelf) ermöglichte mir schließlich die Meistergrade der Sicherheit. Gegen Bezahlung versteht sich. Doch es gab bemerkenswerte Etappen auf meinem Weg. Einst hatte ich die kleine Stadt Pelagiad besucht. Dort hatte ich für Honigmund (real brauchen Sie jetzt nicht ihre Katze küssen) einen der Unsrigen freizupressen. Es funktionierte durch sanften Druck auf eine orkische Schönheit. Ich fürchte nur, sie nahm es mir ein wenig übel. Ihre Eckzähne schienen die Position geändert zu haben, nachdem ich ihr sagte, worum es ging.

Ich war dabei, die Bereitschaft zu erlangen. Schneller, als ich erwartet hatte, würde ich für den Meisterdieb selbst arbeiten. Ausgerechnet in den unübersichtlichen Tunneln von Vivec hatte er sein Domizil eingerichtet. Doch hier begann die Wiederbelebung der alten Wege. Die Diebesgilde reformierte sich von innen heraus. Optional wurden die noblen Aufträge für das Volk angeboten und mehr und mehr Diebe und Diebinnen würden dem Ruf des Meisters folgen.

Im ganzen Land würde das Leid der Bevölkerung gelindert, wie es eigentlich die Tempel und Kulte versprachen. Wir stahlen von den Korrupten. Wir nahmen genug für die Armen und immer auch unseren eigenen Anteil. Wenigstens taten wir wirklich irgend etwas.

Retrospektiv ist es so einfach. Damals war ich noch Hauptmann der Gilde. Ich hatte noch keine Ahnung, warum es die Peststürme und den Trubel bei den Aschländern gab. Ich habe auch das Glück, nicht der Prophezeite zu sein. Ich bin nur Baron Fuchs. Doch mein Reisen hatte mich zu einem Mann von Welt werden lassen. Fraktionen, die vorurteilsbefangen geschildert wurden, kannte ich aus eigener Praxis. Der Wahrheit verpflichtet.

Heute sind die Urnen der Geschichte voller Asche aus Haalu, Redoran, Telvanni und weiteren Verrätern. Das Haus der Ehre muss seinen Platz beibehalten und unsere Trauer über die ausgerotteten Dwemer kann wieder offen gezeigt werden. Es fühlt sich nicht gut an. Der Preis der errungenen Freiheit ist Verantwortung. Noch mal dürfen wir einen solchen Fehler nicht machen. Der Preis ist jetzt schon viel zu hoch. Der Wahrheit kann man verpflichtet sein, der Lüge nicht.

Sehr geehrte Testleser und Testleserinnen,

Ich habe die Zeit zum Schreiben, weil ich keine Chance sehe, meine realen Probleme zu lösen. Ich nannte es mal den Kuss der Verdammnis. Meine Adresse liegt bei http://www.e-stories.de Jörg Schwab vor, weil auf Ihn bislang Verlass war.

Dunkle Offenbarungen:

Zufällig hörte ich im Radio was von der Kirche. Ich glaube von einem Priester aus Südamerika, wo Milizen und Todesschwadron das Leben mit Füßen treten. Es ging darum, das diejenigen, die den Frieden stiften, Söhne und Töchter Gottes genannt werden würden.

Ich glaube, das ist ein Bibelzitat. Doch Moment, was wurde denn aus dem Sohn Gottes, namentlich Jesus Christus? Er wurde verraten und verkauft, dann brutal hingerichtet. Na Danke für die Warnung. Friedensstifter werden also hingerichtet und ich habe mal gedacht, meine aggressive Polemik und mein Temperament wären ein Nachteil. Danke Gott. Einziger Vorteil, jetzt auch für Frauen. Töchter Gottes, wie scharf seid ihr denn darauf, verraten und verkauft zu werden, um dann der Folter zu erliegen? Mein Realismus würde Euch gerne auch mal Angenehmeres offenbaren. Der Tod von F. Rogèt ist ein weiterer trauriger Moment der Wahrheit.

Wandel für die Einen, Kontinuität für die Anderen.

Sie sollten inzwischen bemerkt haben, das ich reale Erfahrungen in meine Art von fantastischer Erzählung packe. Oberflächliche Schwachsinnige sind nicht fähig, die autobiografischen Teile zu erkennen. Natürlich gibt es mehr bekiffte Profilneurotiker, Idioten und Versager (gesellschaftlich bin ich auch einer), als Veteranen. Doch warum sollte ich darauf Rücksicht nehmen? Dieser Text wird inhaltlich gleich bleiben, während ich versuche, durch wechselnde Hintergründe meinen „roten Faden“ zu schreiben.

Bei D&D hat mich mal eine Unterkategorie des Barden inspiriert. Der sogenannte Galant ist ein Barde, der erst die Erfahrung macht und dann die Klappe aufreißt. Das bedeutet natürlich, das mein Versuch, in diesem Sinne zu schreiben, gelegentlich stockt. Ich konnte mir bislang weder meinen Kontostand, noch meine Mitmenschen aussuchen. Sie sollten ebenfalls bemerken, das ich wie ich es in „Vudash Hexenwahn – Die Gilde von Zyan“ schreibe, zu schweigen gelernt habe. Ich kann mir die künstlerische Freiheit nehmen und erteile mir auch bedingungslose Absolution.

Das Erscheinen meines Buches habe ich selbst auf ca. das Jahr 2021 gelegt. Doch obwohl ich auch jetzt schon bescheidene Erfolge aufweisen kann, bin ich innerlich einfach nicht bereit und evtl. sterbe ich sogar, bevor „meine Zeit kommt“.

Kirchenbann begann als unbedachter Text und stieg dann in meiner Ansicht, weil ich unbequeme Wahrheiten durchaus verständlich in die Nacherzählung des Morgenwinds geschrieben habe. Wenn ich auch nur einen weniger innerlich gefestigten Skinhead inspiriere Alternativen zu der Nazipropaganda zu wählen, habe ich dann sogar einen gesellschaftlichen Beitrag geleistet.

Ich habe zum Thema Frauen schon fast mehr geschrieben, als ich zu sagen habe (Texte „Katharsis“ und „Frauen“). Doch eine subjektive Wahrheit habe ich zurückgehalten. Aus egoistischen Motiven.

Vielleicht hat Mutter Natur uns aus gutem Grund so geschaffen? Evtl. ist das nur das Fehlen sogenannter wahrer Liebe? Ich persönlich mag Sex, habe früh darauf hingewiesen, das minimales Zahnfleischbluten mit einem Kuss HIV trotz Kondom übertragen kann und bin mir zu unerfahren für Anleitungen bei der „Fickflinte“.

Seien Sie bitte auch nicht (wieder) bescheuert genug zu denken, das ich deswegen meine eigenen Fehler und auch meine eigenen unbeliebteren Entscheidungen übersehe oder leugnen wolle.

Alternativ könnte ich versuchen auch mal zu klauen, indem ich eine perfide Mischung von „Im Namen der Rose“ und meiner Formulierung bzgl. der „Bettnässer“ als Adepten und Adeptinnen im klösterlichen Orden des warmen Strahls versuche?

Abgesehen davon, das ähnlich den „Geschichten aus der Diebeswelt“ ich doch selbst mal ein inspirierter Teenager aus armen Verhältnissen war. Sie wissen schon, der Versagertyp, den keine ranlassen wollte. Und Designerklamotten hatte er auch nicht! Ich mache auch heute keine Frau für die irrationale Erwartungshaltung verantwortlich, mit der meine Generation zur ersten sexuellen Erfahrung genötigt wurde.

Ich versuche erneut, eine Idee umzusetzen, die mich an die Grenzen bringt. Extrem-Autoring? Ich meine ich durchlebe Erinnerungen an reale Erfahrungen während ich versuche sie in unterhaltsame Formulierung zu bringen. Ich habe nie behauptet, ein Veteran zu sein. Eigentlich ist es die jämmerliche Inkompetenz meiner Kritiker und Denunzianten, die mich erst darauf gebracht hat, wie viel mehr ich kann.

Titel wie Baron bezeichnen Grade der Kompetenz oder Prinzipien jenseits menschlicher Macht (Lauf der Zeit, Schwerkraft, Tod & mein Kontostand). Jetzt erzeuge ich mit einem unverfänglichen Titel mal düstere Assoziationen. Ein gewisser Grad an Bildung & Verständnis vorausgesetzt.

Kristallklare Nacht Nr. 2

Die Reise von Morgenwind in die Alptraumwelt sollte Sie nicht so sehr erschüttern. Bedenken Sie auch, das mir doch keine Wahl gelassen wird. Ich bin durch Gewalt gezwungen, meine Loyalität an Strahd von Zarovich zu ketten. Noch. Sie müssen nicht befürchten, mich auf die Burg Ravenloft zu begleiten. Allerdings sollte ich Ihnen nicht vorenthalten, das die verborgenen Mächte Sie jederzeit kriegen können. So begann es für die meisten Einwohner dieser unüberwindlichen Katharsis. Würden Sie eher verstehen, wie unangenehm es für aufrichtige Christen sein kann, wenn Luzifer auf einmal der Allmächtige ist?

Willkommen in meiner Realität. Es ist bereits Verdammnis, doch es geht noch rapide weiter bergab. Lassen Sie mich Ihnen den schweren Wein servieren und bitte nehmen Sie meine bescheidene Gastfreundschaft an. Ich bin immer noch dem Pfad der Prophezeiungen treu und verzeihen Sie mir bitte meine Offenheit, Sie sind mir nicht mal als Sexsklaven genehm.

Ich biete Ihnen die einzige Chance, zumindest erholt und mit einem Minimum an Vorbereitung Ihrer Nemesis zu unterliegen. Ist es noch Fatalismus, wenn man die besten Jahre seines Lebens darauf verbracht hat und doch immer wieder zum Scheitern verdammt war? Glauben Sie mir, es macht keinen Unterschied. Ebenso bedeutungslos ist, was Sie von mir halten. Sie sind weit weg von mir und die Häscher meiner Widersacher nahen. Werde ich es so schnell hinter mir haben, wie ich hoffe? Wohl kaum. Macht es einen Unterschied, ob ich versuche zu kämpfen, oder ob ich mich vergiften oder niederstechen lasse? Ich werde mit meiner Entscheidung oder Ohnmacht sterben müssen. Ist Ihnen klar, das es nicht nur mich treffen wird?

Der Wein macht schläfrig und dämpft die Sinne. Mir gefiel der Gedanke, doch ich bin nicht Strahd. Weder sind Sie meine unsterbliche aber schwachsinnige Liebe, noch bin ich in der Lage, mich solchen Trieben hinzugeben. Ich bin viel zulange schon Baron. Und doch erinnere ich mich gerne an das Gefühl. Außerdem würde mir die Rolle sogar zeitweilig gefallen.

Der wohlgekleidete Schurke, der Sie nimmt und ungestraft davonkommt, bis ein wackerer Recke sich mir stellt. Oder ein(e) Held(in), vielleicht sogar Sie selbst? Wäre das Edle in uns nur stärker…

Es würde nichts mehr retten. Natürlich glauben Sie mir nicht, doch diese winzige kleine Abtei ist jetzt der Sitz meiner Baronie. Wir sind hier in Ravenloft. Es war naiv von Ihnen, zu denken, das ich es als versteckte Drohung meinte. Sie könnte mich mit meinem Brieföffner meucheln und doch würde ich Recht behalten. Ich war nie Ihr Gegenspieler, dafür nehme ich Sie doch gar nicht ernst genug. Ich bin der Baron, der die Einsamkeit stets vorzog. Wahrhaftig, ich habe die Mönchs-Inspiration hinter mir, Sie sind mir einfach zu jämmerlich. Ihre Unfähigkeit und Berechenbarkeit haben mein Interesse absterben lassen. Falls ich es je empfand.

Ich fand es schlimm, das die Damen den Dirnen wichen. Doch wenn es so sein muss, dann gehöre ich doch selbst zu einer aussterbenden Art. Und erneut spüre ich meine Verdammnis. Die Mächte des Bösen sind durchaus meine Erlöser. Doch zu welchem Preis?

Und warum durfte ich noch nicht einmal an dem Pentagramm stehen und mit einem Schwefelstinker hilflos um die Zukunft feilschen (Goethe? Nein Danke!)? Weil ich dem Pfad der Prophezeiungen folge. Die Zeichen fragen mich nicht, ob ich bereit bin, sie zu verstehen. Es liegt an mir, das Beste daraus zu machen und die Konsequenzen meiner Handlungen (& Unterlassungen) zu tragen.

Ich ließ Ihnen den Umhang bringen, nur für den Fall. Hier auf dem Dach ist die kristallklare Nacht besser wahrzunehmen. Ein wichtiger Teil des Pfades. Warum ich den Wein selbst trinke? Abgesehen davon, das ich nie vorhatte, Ihnen einzureden, ich sei ein Vampir? Die Nacht an sich mag schön sein, doch mein Lehnsherr hat andere Prioritäten. Und ja, Strahd kam als untoter Blutsauger zurück. Ich hingegen kam als ich selbst zurück. Mehr oder minder.

Ich bin ein Wiedergänger, nicht weniger verdammt oder verändert. Eben nur anders, als der klassische und aus meiner Sicht gefährlichere Vampir. Obwohl ich einen besiegen kann, wenn ich bereit bin, Verstümmelung zu riskieren. Wiedergänger sind Todgeweihte, in beiden Deutungen. Vampire sind Parasiten, haben aber ‘rassische Vorteile’ uns gegenüber. Die Verfluchten selbst, wären unser Bodensatz.

Sie wären exakt, was sie zu Lebzeiten waren, nur mit einer gehörigen Portion Verdammnis dazu. Der Fluch hätte Ihre Seele gefressen und Sie hätten nicht mal Vorteile dadurch. Wiedergänger können verschiedene Stärken entwickeln, müssen dieses aber eben auch tun. Vampiren sind gewisse raubtierhafte Stärken einfach gegeben. Ich kann nur, was ich gelernt habe, obwohl mein Erwachen als Rückkehrer mir ein oder zwei Optionen erleichtert. Die Erleuchtung des Todes kann nicht sein. Der Tod ist der Tod, kein Ticket zur Zauberkraft.

Wenn ich sehe, hinhöre und verstehe, dann weil ich es gelernt habe. Wenn ich besser kämpfe, dann durch Übung oder auch Glück. Wenn ich spüre, das Sie niemals wahrhaft geliebt haben oder wurden, dann nur, weil mich echtes Glück krank macht. In Anwesenheit eines verliebten Paares würde ich leiden, nicht aus Neid. Ich würde spüren, was Verdammnis bedeutet, statt melodramatisches Bühnenspiel. Verfluchten ist so was egal, die sind genauso triebgesteuert und charakterschwach, wie zu Lebzeiten. Abschaum als Mensch und Abschaum für die Ewigkeit. Verdammt und versklavt durch die Konsequenzen Ihrer eigenen Impulse.

Ich gebe zu, das ich als Wiedergänger einen Zweifel weniger zu spüren bekomme. Ich bin sozusagen bereits von den Toten „zurückgekehrt“. Doch wäre mein Körper zerstört, hätte ich es nicht unbedingt geschafft. Ich bin kein Nekromant, der Tod selbst hat mich abgelehnt. Oder, falls es Ihnen hilft, Gott hat gesehen, wer ich bin und wollte mich nicht haben. Fluch und Segen können jahrelang nicht voneinander zu unterscheiden sein. Ein menschliches Dilemma, das durch viel Blendwerk runtergespielt werden sollte. Schein und Sein. Ich sagte es ja schon. Auch dieses Gespräch ist bedeutungslos. Sie können die Wahrheit meiner Worte erst erkennen, wenn es für Sie zu spät ist. Teufelskreis.

Doch ich nehme mir die Zeit für einen aufrichtigen Versuch, weil mir Ihre Anwesenheit ja aufgezwungen wurde und die Etikette mir verbietet, Sie einfach hinzurichten. Noch. Selbstverständlich hat die beleidigende Art, mit der Sie es pöbelhaft wagen, mich anzuzweifeln, obwohl ich Ihnen das stets freundlich zugestand, mir einige anerkannte Alternativen aufgetan. Lassen Sie mich hierzu die Worte des Pöbels aufgreifen.

Haben Sie auch nur ein einziges Mal eine Situation durchgestanden, in der Leute Sie anstarrten, weil sie einfach nicht wussten, ob man Sie fressen oder ficken soll? Wie oft war es nur Ihre stupide Ignoranz, die Ihr ekelhaftes Leben weiter als wünschenswert erscheinen ließ? Sind die „alle schwul“? Oder sind Sie zu verblendet, um zu erkennen, das es Mordlust und nicht Triebhaftigkeit in ihren Augen war? Ich habe selbst schon Menschen so angesehen, aus gutem Grund. Und was für ein Vieh würde wohl im Angesicht des Mörders auch noch geil (ok, Domian habe ich auch schon mal gesehen)?

Nicht jeder findet so etwas sympathisch und ich befürchte, zu dieser Minderheit zu gehören. Selbst niederes Vieh spürt die Intention des Schlächters und dann will sich verblendeter Mob kultiviert nennen? Wenn jeder in diesen Club darf, werde ich ihn nie besuchen.

Spüren Sie etwa, das es gar keine Entschuldigung gibt? Bemerken sogar Sie, das Sie gar nicht in der Lage sind, Wiedergutmachung leisten zu können? Erwarten Sie, das Ihre Beleidigungen und Verleumdungen mich zur Vergebung motivieren? Ich bin kein Christ mehr, denn Christen sterben brav. Ich hingegen muss noch leben. Und ich gedenke durchaus, mir das mit „Drogen und Exzessen“ so angenehm wie möglich zu machen! Moralapostel können es ja mit Lügen und Abszessen versuchen.

Ist Ihnen klar, das es hier nur zwei Möglichkeiten gibt? Sie sind entweder einer meiner Leute, oder nicht. Im zweiten Fall, könnten Sie Teil eines Zeichens sein, doch dazu sind Sie mir zu abstoßend. Dann bliebe nur noch höhere Gewalt. Glücklicherweise ist die einzige höhere Macht hier nicht sehr tolerant und würde Sie, genau wie mich, jederzeit foltern und hinrichten, begründet oder nicht. Willkommen in der Alptraumwelt. Ist es evtl. sogar Ihre Überlegenheit, die Sie verdammt hat? Oder dachten Sie, ich müsste Ihnen solche Privilegien erst verleihen?

Endlich weckt kalter Nachtwind meine Seele. Meine Zuhörerin spürt jedoch nur noch den Stich glatt durch die Kehle. Zeit kann man im Leben nicht zurückkriegen und diese jämmerliche Bratze hat in meiner Domäne überhaupt keine Rechte. Verzeihen Sie mir die Offenheit meiner Geschichte und bitte glauben Sie mir, auch schnelles Töten ist angenehmer, als die Gesellschaft solcher Huren. Doch ich habe erneut ein Zeichen erkannt.

Die klare Nacht hat die Seele geweckt und noch während ich den Störfaktor beseitige, spüre ich doch schon, das unser Selbst die sterblichen Werkzeuge („Knochendolche und Hexenklingen, in Fleisch und Geist könnt ihr eindringen“) nicht gerne nutzt. Hätten wir die Wahl, würden wir schlummern und in den Tag hineinleben, statt uns durch Arbeit und Gewalt seelisch zu strapazieren.

Doch hat Strahd diesen Auswurf der Menschheit nicht versammelt, um uns davon abzuhalten? Seine Macht kann ich nicht übertreffen, doch scheint er mir entweder blind für die Zeichen, oder zu schwach, ihnen zu folgen. Die spannendsten Kämpfe und Intrigen entstehen doch oft, Kompetenz auf allen Seiten vorausgesetzt, wenn sich das Böse mit dem Bösen bekriegt.

Die dunkle Wahrheit, für die sowohl der Pöbel, als auch die Privilegierten, zu feige und zu verweichlicht sind? Verstehen Sie die Bedeutung von Ehre? Ehre garantiert, das es eine echte Herausforderung ist, kein Scheingefecht oder simpler Meuchelmord.

Wir sind zur Bedeutungslosigkeit verdammt. Gott muss gar nicht tot sein, erstickt im eigenen Erbrochenem bei unserem Anblick. Gott ist mit wichtigen Dingen beschäftigt, während wir uns jede Wichtigkeit nur anmaßen, um am Ende doch alle den Tod zu erfahren. Der kurze Moment zwischen unserer Geburt und Tod ist für Gott doch kaum mehr, als ein Augenblinzeln. Und was haben wir Gott zu bieten? Noch mehr Mörder, die seine Kinder abschlachten? Noch mehr Folter, Leid und Elend?

Welches glückliche Paar wäre wohl glücklich mit den Rollen des Jesus und der Maria Magdalena? Und wie würde die Welt es ihnen danken? Erneut ein Zeichen, der Wein macht den Kopf schwer und die Gedanken lästig. Ein Schluck zuviel und das letzte Bisschen Benehmen verlässt uns. Gott, bitte vergib mir, ich bin dumm und erbärmlich, stolz und egoistisch. Doch lass Dir gesagt sein, das es manchmal mehr Erfüllung birgt, als Deine Standard-Offerte.

Und um die Hybris nicht zur Männersache zu machen, hier meine Anspielung auf den Spruch, das Gott eine Frau sei. Natürlich genauso hirnlos, wie Gott als Mann zu sehen. Gott ist Gott und wir sollen uns doch kein Abbild vom Allmächtigen machen, oder Benedikt XVI?

Als Gott Deinen Schwanz lutschte, da übte sie nur!“

Strahd herrscht über diese Domäne. Dennoch ist er in seiner emotionalen Schwäche gefangen. Seit mindestens fünfhundert Jahren. Ich persönlich bewundere seine Entschlossenheit. Klarsicht hingegen kann man ihm nicht vorwerfen. Er wäre elendig verendet, wenn nicht die Mächte selbst ihn protegiert hätten. Ich habe zumindest irgendetwas an mir aus eigener Kraft und Inspiration verbessert. Trotzdem ist das Ausmaß seiner Macht offensichtlich. Mir scheint, das es zufällig dem Bösen dient und das es deswegen inhaltlich so stupide wiederholt wird. Und so schlimm ist es nicht. Solange man Gehorsam leistet und nicht zufällig gemartert wird.

Nibiru – Zwischen Luger und Lichtsäbel

Dieses Kapitel streiche ich. Es ist zu leicht von Pseudo-Nazis umzudichten. Ich möchte insbesondere auch „Meinesgleichen“ bitten, dies zu akzeptieren. Meine Einsichten waren Unikate, doch das läd mir zu sehr zu „rechtsradikalem Missbrauch“ ein. Ich hätte mir gewünscht, das es eine gewaltfreie Lösung gibt, zumal vereinzelt auch von Nazis Knackpunkte erkannt und verkündet wurden, die in unserer Demokratie falsch laufen. Trotzdem habe ich dieses Kapitel beerdigt und mit dem Abspeichern dieses Textes ist die einzige Kopie auch zerstört. Meine Familie hat Widerstand geleistet, als die Nazis noch an der Macht waren. Ich bin mir auch bewusst, das es uns nichts gebracht hat.

Ich vermeine auch den Druck zu spüren, mit dem die Niedertracht und Inkompetenz der Regierung täglich Bürger und Bürgerinnen in extreme Parteien treibt. Die Nazis sind nicht unser Messias, der Deutschland wieder gesund macht. Fallen Sie auch nicht auf die NPD-Inszenierung rein. So lächerlich würde sich kein echter Nazi geben. Die Nazis waren gefährlich und es hat Blutzoll gekostet, sie zu stoppen. Die jetzige NPD versucht durch Sprüche und Klischees nur Aufmerksamkeit und Wähler zu haschen. Ich persönlich finde, einige von deren Offiziellen bräuchten eine kompetente psychiatrische Behandlung. Oh oh…

Politik hat viele der Probleme verursacht, aber das bedeutet leider nicht, das Politik sie auch lösen wird. Zumal ja allein aus Wahlkampftaktik schon mit Menschenleben gespielt wird. Eine starke EU wäre z.B. auch gewaltfrei und demokratisch schaffen, was Hitler einst mit Gewalt bewirken wollte. Und wenn dann noch Afrika mal den eigenen Kontinent erstarken ließe, wäre die Welt wieder besser im Gleichgewicht.

Wir sind Papst“ und das einzige Land, das nur minimal darüber berichtet hat, das Ratzinger in der Hitlerjugend war. Ich habe nur CNN gesehen, doch das Ausland hat uns dafür nicht ganz grundlos Mißtrauen entgegengebracht. Wann entnazifizieren wir mal wirklich, oder bin ich schon „der letzte Demokrat“?

  • Kommt jetzt wieder irgendein anonymer Schwachkopf und will mir einreden, das ich „das alles von Goethe geklaut“ habe? Version Anfang 2007-2011

Mit Buch publizieren lag ich falsch. Der moderne Zeitgeist macht einen Porno-Comic schneller zum Bestseller. Oder sowas in der Art. Oder pleite bleiben und die Welt verfluchen.

post skriptum (daher stammt P.S.)

Der Priester meiner Gemeinde, übrigens ein beliebter Autor, sagte mir ungefähr folgendes: Wer nichts ausgefressen hat, muss sich von meiner Kirchenkritik ja auch nicht tangiert fühlen. Und ich schrieb doch in der Autoren-Info: Es geht nicht um Jungfräulichkeit, sondern um meine Aversion gegen HIV-Lafetten.

· Liebe LeserInnen, http://www.e-stories.de offerierte einst meine ausgewählten Texte. Wenn Sie nicht mehr erwarten, als was ein wahnsinniger Rollenspieler mit seinem Blut auf eine Rolle Toilettenpapier schreiben könnte, werden Sie kaum enttäuscht. Cthulhu, altes Phantasie – Rollenspiel und Okkultkram gehören zu den Inhalten. Reale Erfahrungen und Vermischung von Phantasie und Realität. Meine Texte können Widersprüche aufdecken, unterhalten, inspirieren und nerven. Provozieren geht auch.

Sehr geehrte Hirntote & Denk-Allergiker,

ich bin weniger Fan des Morgenwindes, als interessiert, solche Talente und Engines mal zum für die Umsetzung meiner eigenen Ideen anheuern zu tun sein am können. Fehlen ja nur noch einige Milliarden Euro, die find ich bestimmt auf der Straße oder so. GTA NRW?

Wieso denn bloß?

Sie dürfen ruhig bemerken, das ich auf deutsche Publikationen kaum noch Zeit verschwende. Den englischen Sprachraum zu erschließen, ist finanziell wichtiger und die Jahre vergehen und selbst meine exklusiv deutschen Texte werden eher undankbar als Mauerblümchen behandelt. Ich hatte versucht, unserer Sprache ein wenig Respekt & Tribut zu zollen, doch auch wenn wir Papst sind, so schwächelt Deutschland noch während es weitere Übergriffe gegen das eigene Volk in erneutem Wahn von Eliten und Wissenschaft (Mengeles Erben) zelebriert. Schade.

Einige meiner Texte stocken schon länger. Andere erfüllen Ihren Zweck, auch wenn dieser für Leser bzw. Leserin nicht immer erkennbar ist. Mein Plan, mit englischen Publikationen Geld zu machen, ist wohl gescheitert. Schade, dann hätte ich es mir evtl. leisten können, alles Deutsche von mir immer gratis zu belassen. Der Plan wirkte mir ja nicht schlecht: Ich publiziere was im Internet, alle Amerikaner (& Amerikanerinnen) und Menschen (& Menschinnen) aus anderen Ländern kaufen das.

Die Muse hat mich aber nicht beflügelt und Gott reißt sich wohl auch nicht gerade einen ab, mir mein Leben nach Wunsch, Lust und Laune zu ermöglichen. Doch für einen Moment war ich fast auf mein eigenes Ego reingefallen.

Zwei wichtige Sprüche & 14% von mir:

  • Der schwarze Kessel brodelt, ihr habt es so gewollt. Ich sagte es Euch ehrlich, ich HABE den alten Hexen meinen Respekt gezollt. *Fragt sie doch selbst, ihr selbst-ernannten Besserwisser & Alles-besser-Könner! Ich lag zu oft richtig, um Euch noch zu danken.

  • in Spiritus Goethe: Ich kann das Morgenlicht heuer nicht erblicken, drum geh ich halt die Dienstmagd ficken. Spiritus und spirituu kann ich ja nicht schreiben. Analphabet bin ich bestimmt auch.

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Chinese Browser MMORPGs are All the Same

In my opinion Nova Genesis is a fine example of a style and story destroyed by ‘events’ and other distractions for the drug-wrecked and mentally retarded by the drg-wrecked and mentally retarded.

MMORPG Weekly

If you’ve ever played a Chinese browser MMORPG, you’ve likely played them all. Whether it’s the heavily advertised, and oddly popular, League of Angels or the more obscure Shadowbound, the simple fact is that all of these browser based MMOs developed in China are basically the same exact game. They’re built off the same engine and feature almost the same exact game mechanics. The easiest way to spot one of these games is to simply look up at the top left corner of the screen. If you see a “battle ranking” or “battle rating”, you’re most certainly playing a Chinese developed web game.

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